Bewegung in der Schwangerschaft – Yoga und Pilates tun der werdenden Mama gut

Eine Schwangerschaft ist eine große Herausforderung für Körper und Seele der werdenden Mutter. Man unterscheidet drei Phasen während denen sich der Körper auf das heranwachsende Kind und die Geburt einstellt:

  1. Im 1. bis 4. Monat spricht man vom Stadium der Anpassung und Auseinandersetzung.
  2. Das Stadium des Wohlbefindens erstreckt sich vom 5. bis zum 7. Monat.
  3. Gefolgt vom Stadium der Belastung im 8. bis 10. Monat.

Zu den natürlichen körperlichen Veränderungen einer Schwangerschaft gehört die Auflockerung der Bindegewebsstrukturen des Körpers. Die Gelenke und auch der Beckenring lassen in ihrer Festigkeit nach und die Schwangere muss die lockeren Verbindungen verstärkt mit ihrer Muskulatur stabilisieren. Insbesondere die Rückenmuskulatur wird durch die veränderte Körperhaltung und die abnehmende Kraft der Bauchmuskulatur stark beansprucht. Die vermehrte Einlagerung von Wasser im Gewebe verstärkt zudem den Druck auf den Ischiasnerv. Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuz-Darmbein-Gelenks können die Folge sein. Auch eine leichte Kurzatmigkeit tritt ein, da der Körper vermehrt Sauerstoff zur Versorgung des Kindes benötigt und die wachsende Gebärmutter das Zwerchfell nach oben drückt.

Um den Körper die Anpassung an die Schwangerschaft zu erleichtern, ist es ratsam sich auch in dieser Zeit ausreichend, moderat zu bewegen – und das solange wie sich die werdende Mutter dabei wohl fühlt. Leichte Gymnastik, wie Pilates speziell für Schwangere und Yoga vermitteln einfache Übungen, die den Körper mobilisieren, die Muskulatur sanft dehnen und Verspannungen lösen.

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